ermahnen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
er·mah·nen, Präteritum: er·mahn·te, Partizip II: er·mahnt
Aussprache:
IPA [ɛɐ̯ˈmaːnən]
Bedeutungen:
[1] jemanden bestimmt auf ein erwünschtes Verhalten hinweisen; jemanden zur Ordnung rufen; jemanden ins Gewissen reden
Herkunft:
Derivation des Verbs mahnen mit dem Präfix -er
Gegenwörter:
[1] loben
Beispiele:
[1] „Pscht, Ruhe“, ermahnte der Lehrer seine Schüler bei der Klausur.
[1] „Als Arzt muss ich sie ermahnen, diese Antibiotika auch wirklich bis zum kompletten Aufbrauch zu nehmen. Nur weil sie sich besser fühlen sind die Erreger noch nicht besiegt!“
[1] Palästinenserpräsident Mahmud Abbas ermahnte die Vertreter seines Sicherheitsapparates zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber seinen Landsleuten. Er wolle nicht, dass sich die Situation mit Israel zu einer militärischen Konfrontation verschärfe, sagte Abbas.
[1] Wie ein Moderator achtet er [der Bundestagspräsident] darauf, dass die Redner nicht länger sprechen als vereinbart, dass Zwischenfragen gestellt werden können und Abstimmungen ordnungsgemäß verlaufen. Wenn notwendig, kann er Abgeordnete auch ermahnen, ihnen das Wort entziehen und sie sogar von Plenarsitzungen ausschließen.
Übersetzungen:


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