ermuntern
Verb, regelmäßig:

Flexion

Worttrennung:
er·mun·tern, Präteritum: er·mun·ter·te, Partizip II: er·mun·tert
Aussprache:
IPA [ɛɐ̯ˈmʊntɐn]
Bedeutungen:
[1] jemanden ermuntern: jemandem Mut zusprechen, etwas weiterzumachen
[2] jemanden (zu) etwas ermuntern: jemandem vorschlagen, etwas Neues zu probieren
[3] etwas unterstützen und fördern
[4] anregen oder aus dem Schlaf erwachen
Herkunft:
Zusammensetzung aus dem Präfix er- und dem Adjektiv munter, und Konversion in Verb. Im Althochdeutschen hieß es irmuntran, im Mittelhochdeutschen ermundern.
Synonyme:
[1] ermutigen, inspirieren, motivieren, bekräftigen, Mut machen, Mut zusprechen, Hoffnung geben, animieren
[2] zu einer Handlung veranlassen, raten, anregen, anreizen, antreiben, anspornen, anstacheln, anstiften, anzetteln, auffordern, aufmuntern
[3] unterstützen, fördern, bestärken
[4] anregen, erwachen, aufwachen, munter machen
Gegenwörter:
[1, 2] entmutigen
[1] deprimieren
Beispiele:
[1] Das Publikum ermuntert die Spieler.
[1] „Bullen versprechen rosige Zeiten, ermuntern die Investoren und versprechen ein gutes Geschäft“.
[2] Ich ermuntere euch, neue Wege zu probieren.
[2] „Wir ermuntern dazu, die Schritte in die richtige Richtung konsequent fortzusetzen“.
[2] „Über 2000 Protest-Unterschriften sollen die Verantwortlichen dazu ermuntern, die Reform zurückzunehmen“.
[3] Lehrer ermuntern Schüler zur Demo-Teilnahme.
[3] „Becker tat alles, um die mit der Industrialisierung überall entstehenden Arbeiterverbände zueinander zu führen, neue zu gründen, sie zu beraten und zu ermuntern“.
[4] „Und da wird es Mitternacht sein; Wo du oft zu früh ermunterst; …“
[4] „Die ermunterten Blumen eröffnen sich duftend“ <-- war: blumen, und eröfnen -->
[4] „Johannisfeuer .. scheinen glühend zu verlöschen und leben auf einmal ermuntert wieder auf“
Übersetzungen:


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