essenziell
Adjektiv:

Worttrennung:
es·sen·zi·ell, Komparativ: es·sen·zi·el·ler, Superlativ: am es·sen·zi·ells·ten
Aussprache:
IPA [ˌɛsɛnˈt͡si̯ɛl]
Bedeutungen:
[1] wesentlich, zum Wesen (einer Sache) gehörig
[2] Biologie: lebensnotwendig
[3] Philosophie: wesensmäßig, (von Geburt an) zum Wesen (eines/des Menschen) gehörig
[4] Medizin, als Symptom: alleinstehend vorhanden seiend, nicht auf eine Krankheit verweisend
Herkunft:
zugrunde liegt lateinisch essentia „Wesen“, verwandt mit Essenz und Essential. Das Wort ist seit dem 17. Jahrhundert belegt, die ältere Form „essentialisch“ seit dem 16. Jahrhundert.
Gegenwörter:
[4] Existenzialismus: existentiell/existenziell
Beispiele:
[1] Das ist eine essenzielle Voraussetzung.
[1] „Während die Munitionsfabriken längst eifrig produzieren und auch ein Mangel an Nahrung vorerst nicht zu befürchten steht, schenkt man im Kriegsministerium den essenziellen ökonomischen Fragen keinerlei Beachtung.“
[1] „Der Komponist will, dass der Flötist bei diesem Solostück seine Atmung in den Vordergrund stellt und sie als das Essenziellste des Werkes betrachtet.“
[2] Alle Vitamine sind essenziell, wie schon ihr Name zum Ausdruck bringt.
[3] „Die Struktur des Bewusstseins hat nach Sartre keine wesenhafte Qualität, ist also nicht essenziell vorbestimmt.“
[4] Der essenzielle Tremor betrifft vor allem die Hände und Arme, die zu zittern beginnen.
Übersetzungen:


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