etablieren
Verb:

Worttrennung:
eta·b·lie·ren, Präteritum: eta·b·lier·te, Partizip II: eta·b·liert
Aussprache:
IPA [etaˈbliːʁən]
Bedeutungen:
[1] transitiv: etwas dauerhaft einrichten, ins Leben rufen
[2] reflexiv: sich insbesondere als Unternehmer niederlassen
[3] reflexiv: sich häuslich einrichten
[4] reflexiv: sich in der Gesellschaft oder in einer bestimmten Ordnung erfolgreich einfügen und ausbreiten
Herkunft:
von französisch établir in gleicher Bedeutung, von lateinisch stabilire „befestigen“, einer Ableitung zum Adjektiv stabilis „fest stehend, dauerhaft, standhaft“, das auf das Verb starestehen“ zurückgeht
Synonyme:
[1] aufbauen, einführen, einrichten, gründen, konstituieren
[2] Fuß fassen, sich festsetzen, sich niederlassen
[3] Fuß fassen, sich eingewöhnen, sich einrichten
[4] Fuß fassen, sich ausbreiten, sich behaupten, sich durchsetzen
Gegenwörter:
[1] auflösen, aufgeben
[2–4] auswandern, emigrieren, wegziehen
Beispiele:
[1] Sie haben das neue Geschäft inzwischen erfolgreich etabliert.
[2] „Zahlreiche Filialen der wichtigsten europäischen und amerikanischen Einkaufsketten haben sich etabliert, und das Angebot an Luxusgütern lässt kaum Wünsche offen.“
[3] „»Auch habe ich einige Beziehungen, hauptsächlich in der Gegend von Walcot-Square, Lambeth, und habe daher in jener Gegend ein Haus gemietet, das nach dem Urteil meiner Freunde spottbillig ist (…), und gedenke mich dort zu etablieren.“«
[4] „Bachelor und Master sind noch dabei, sich als anerkannte Abschlüsse zu etablieren.
Übersetzungen:


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