etepetete
Adjektiv:

Worttrennung:
ete·pe·te·te, keine Steigerung
Aussprache:
IPA [eːtəpeˈteːtə], [eːtəpəˈteːtə]
Bedeutungen:
[1] umgangssprachlich: übermäßig empfindlich, übertrieben fein, geziert
[2] umgangssprachlich, selten: steif, nicht ungezwungen
Herkunft:
unsicher, wahrscheinlich eine ursprünglich berlinische Bildung zu nord- und niederdeutsch öte „geziert“, unter Einfluss von französisch peut-être „vielleicht, eventuell“ und wohl maßgeblich zurückzuführen auf den französischen Spruch être, peut-être, was übersetzt „kann sein, vielleicht“ heißt und sinnbildlich „im Zweifel sein“ bzw. „mehr scheinen als sein“ bedeutet
Beispiele:
[1] „Also, da kommt zu dir ein Spanier, geschniegelt, pomadenduftend, etepetete wie 'n Boden von 'nem Nachttopf […]“
[1] „So etepetete konnten bloß Mädchen sein.“
[1] „Das machte ich auch in Berlin, aber hier wollte ich nicht den Eindruck erwecken, ich sei etepetete.“



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