ewig
Adjektiv:

Worttrennung:
ewig, Komparativ: ewi·ger, Superlativ: ewigs·ten
Aussprache:
IPA [ˈeːvɪç], [ˈeːvɪk]
Bedeutungen:
[1] Theologie, Philosophie: endlos, zeitlich unbegrenzt
[2] einen langen Zeitraum betreffend
[3] sich ständig wiederholend
Herkunft:
vom Althochdeutschen ēwe und bedeutete ursprünglich „Lebenszeit“ (vergleiche Ewigkeit) [Quellen fehlen]
Gegenwörter:
[1] vergänglich, endlich
[2] kürzlich
[3] einmalig
Beispiele:
[1] Ewig existiert Gott.
[1] Sie sind ewig in Liebe verbunden.
[1] Uns ist das Ewige Leben versprochen.
[1] „Ich, dessen Herz in die entferntesten Jahrtausende der Vergangenheit und der Zukunft immer tiefer und tiefer Wurzel schlägt, ich, der ich selbst einer der ewigsten Menschen bin, jeder Atemzug ein ewiges Leben, jeder Gedanke ein ewiger Stern – ich sollte nicht an Unsterblichkeit glauben?“
[2] „Die Flucht vor der Qual der Sinnlosigkeit des täglichen Lebens führt in die menschenfeindlichsten Landschaften der Erde, in das vegetationslose Hochgebirge mit seinem ewigen Eis und Schnee, seinen unsichtbaren Gletscherspalten, seinen abweisenden Wänden und Graten, seinen gefährlichen Steinschlägen und Lawinen, seiner mörderischen Kälte und Hitze, seinen Stürmen und Wetterschlägen.“
[2] Nein, Thomas, bist du es wirklich? Wir haben uns ja ewig nicht gesehen! Wie gehts so, alter Kumpel?
[2] Ich habe keine Ahnung, das ist ewig her, dass ich sie gesehen habe. Vielleicht fünf Jahre, oder so.
[2] Nacktbaden? Das habe ich ewig nicht gemacht, also los!
[3] Ich habe den Typen sowas von satt, der nörgelt ewig an mir rum.
[3] Im Grunde habe ich mich ewig gefragt, ob der Fehler nicht bei mir lag.
Redewendungen:
[2] ewig und drei Tage, immer und ewig, ewig her, ewig nicht
Übersetzungen:


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