fakultativ
Adjektiv:

Worttrennung:
fa·kul·ta·tiv, keine Steigerung
Aussprache:
IPA [ˌfakʊltaˈtiːf]
Bedeutungen:
[1] möglich, aber nicht zwingend erforderlich; freiwillig
[2] Linguistik, von Regeln oder sprachlichen Einheiten: so, dass man es im Satzzusammenhang einsetzen kann, aber nicht einsetzen muss
Herkunft:
von französisch facultatif entlehnt, einer Ableitung zu französisch faculté „Möglichkeit“; dies geht auf lateinisch facultas „Möglichkeit“ zurück
Synonyme:
[1] optional
Gegenwörter:
[1] obligatorisch, obligat
Beispiele:
[1] Fakultative Anaerobier können ohne Sauerstoff leben, können aber auch Sauerstoff vertragen.
[1] Der Ausflug auf dem Kreuzfahrtschiff ist fakultativ, er gehört nicht zum Pflichtprogramm und ist in der Regel mit Zusatzkosten verbunden.
[2] „Bei einigen Verben ist die Setzung des Korrelats fakultativ, bei anderen obligatorisch und bei anderen wiederum unmöglich.“
[2] „Man geht deshalb heute oft von einer Dreiteilung in obligatorische Ergänzungen, fakultative Ergänzungen und → Angaben aus.“
Übersetzungen:


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