familiär
Adjektiv:

Worttrennung:
fa·mi·li·är, Komparativ: fa·mi·li·ä·rer, Superlativ: am fa·mi·li·ärs·ten
Aussprache:
IPA [ˌfamiˈli̯ɛːɐ̯]
Bedeutungen:
[1] auf die Familie bezogen
[2] auf Freundschaft fußend; ohne Zwang
[3] auch abwertend: (allzu) intim, eng verbunden
[4] Linguistik: auf Worte oder Wendungen bezogen, die nur in einem von besonderer Vertrautheit gekennzeichneten Umfeld — also im engen Freundeskreis oder innerhalb der Familie — verwendet werden
Beispiele:
[1] Karl hat wohl familiäre Sorgen, aber er wollte nichts Genaues sagen.
[2] „Die Atmosphäre ist familiär, Hierarchien gibt es nicht, selbst die Dozenten werden mit Vornamen angeredet.“
[1] „Berthold Otto ist Begründer des freien Gesamtunterrichts, den er neben dem üblichen Fachunterricht mit allen Jahrgängen seiner Schule gemeinsam in einer Stunde am Wochenende […] in Form einer familiären Unterhaltung pflegt.“
[3] Dieses familiäre Benehmen wirkte auf mich unseriös.
Übersetzungen:


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