fehlen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
feh·len, Präteritum: fehl·te, Partizip II: ge·fehlt
Aussprache:
IPA [ˈfeːlən]
Bedeutungen:
[1] nicht vorhanden sein
[2] falsch handeln, sich irren
Herkunft:
von lateinisch falsus "falsch" über altfranzösisch falir, failir "verfehlen, im Stich lassen" (später auch mangeln, nötig sein, unpersönlich: il faut "es ist nötig") ins Deutsche.
Grimm halten eine Ableitung aus dem Latein für unplausibel und plädieren für eine Herleitung aus gotisch dvals "thöricht", dvala "der Narr, der Thor" (interpretiert als "derenige, der irrt")
Synonyme:
[1] mangeln
Beispiele:
[1] Du fehlst mir.
[1] Doch an Blumen fehlt's im Revier. (Goethe, Faust I)
[1] Schon jetzt [2018] fehlen nach Angaben des Verbands Bildung und Erziehung rund 130.000 Erzieherinnen und Erzieher [in Kindergärten].
[2] Sie fehlten in ihrer Annahme, es könne sich um einen Gewinn handeln.
Übersetzungen:
Fehlen
Substantiv, n:

Worttrennung:
Feh·len, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈfeːlən]
Bedeutungen:
[1] der Zustand, nicht vorhanden oder anwesend zu sein
Herkunft:
Substantivierung des Verbs fehlen
Synonyme:
[1] Abwesenheit
Gegenwörter:
[1] Anwesenheit, Existenz
Beispiele:
[1] Als der Lehrer das Fehlen eines Schülers bemerkte, stutzte er.
[1] Durch das Fehlen von geeigneten Habitaten kommt das Auerhuhn in Deutschland immer seltener vor.
Übersetzungen:


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