flittern
Verb:

Flexion

Worttrennung:
flit·tern, Präteritum: flit·ter·te, Partizip II: ge·flit·tert
Aussprache:
IPA [ˈflɪtɐn]
Bedeutungen:
[1] intransitiv: unruhig glitzern, flimmern
[2] intransitiv, umgangssprachlich, scherzhaft: sich in den Flitterwochen befinden
Herkunft:
[1] Erbwort von mittelhochdeutsch fletternleise lachen, kichern“, frühneuhochdeutsch vlitternflattern, flüstern, kichern
[2] rückgebildet aus Flitterwochen
Synonyme:
[1] blinken, flimmern, funkeln, glänzen, glitzern, irrlichtern
Beispiele:
[1] Da raschelte und flitterte es im Nebenzimmer, und ein schönes kleines Mädchen sprang in die Stube, das hatte ein Kleidchen von Rauschgold an und flimmerte und blinkte am ganzen Leibe.
[1] Mir schwindelte der Kopf, meine Kehle war ausgetrocknet, es flitterte mir vor den Augen.
[1] Aber dieses unglückselige Haar necke und quälte ihn, denn es flitterte ihm beständig vor den Augen mit dem tausendfachen blendenden Schimmer, welchen die Flamme mit sich bringt, wenn sie von einem Feuerbrand auf den anderen hüpft.
[2] Wer hätte das gedacht? William und Kate flitterten pauschal – mit All-inclusive-Verpflegung.
[2] Geflittert wird, wenn nicht im Garten oder auf dem Campingplatz nebenan, so doch wenigstens mit lizensierten Ökotourismusanbietern wie …
[2] Der Enkel Emanuele Filiberto lässt es jetzt erst mal bescheidener angehen: Geflittert wird jedenfalls nur ein paar Tage lang, und zwar in Florenz.
Übersetzungen:

[1] unruhig glitzern, flimmern




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