fluchen
Verb, regelmäßig:

Flexion

Worttrennung:
flu·chen, Präteritum: fluch·te, Partizip II: ge·flucht
Aussprache:
IPA [ˈfluːxn̩]
Bedeutungen:
[1] Flüche/Verwünschungen ausstoßen
[2] drastisch über etwas/jemanden schimpfen, sich erregt negativ äußern
Herkunft:
mittelhochdeutsch vluochen, althochdeutsch fluohhōn, fluohhan, germanisch *flōk-a-, belegt seit dem 9. Jahrhundert
Gegenwörter:
[1] segnen
[2] loben, beten
Beispiele:
[1] Hör' auf zu fluchen! Das bringt Unglück.
[1] Fluchen hilft uns jetzt auch nicht weiter.
[2] Er fluchte über diese unnötige Niederlage.
[2] Sie fluchte was das Zeug hielt.
Redewendungen:
fluchen wie ein Bierkutscher
Übersetzungen:
Fluchen
Substantiv, n:

Worttrennung:
Flu·chen, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈfluːxn̩]
Bedeutungen:
[1] Äußerung eines Fluchs/von Flüchen/Verwünschungen
[2] derbes/heftiges Schimpfen
[3] Handlung, seinen Ärger/Zorn heftig zu äußern
Herkunft:
[1] Ableitung des Substantivs vom Verb fluchen durch Konversion
Beispiele:
[1] Mit Fluchen konnte man ihnen nicht schaden.
[2] „Auf jeden Fall hätte das Fluchen die Großmutter in meinem Ansehen steigen lassen.“
[3] Sein Fluchen über dieses Missgeschick erregte bei den anderen Anstoß.



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