fordern
Verb

Flexion

Worttrennung:
for·dern, Präteritum: for·der·te, Partizip II: ge·for·dert
Aussprache:
IPA [ˈfɔʁdɐn]
Bedeutungen:
[1] etwas (von jemandem) verlangen
[2] zu einem Kampf herausfordern
Herkunft:
aus althochdeutsch ford(a)rōn, eigentlich „verlangen“, woraus sich das mittelhochdeutsche vo(r)dern bildete. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.
Synonyme:
[1] abverlangen, beanspruchen, einfordern, verlangen
[2] herausfordern, auffordern
Gegenwörter:
[1] ablehnen
Beispiele:
[1] Er forderte eine gerechte Bezahlung.
[1] „Mehr Wettbewerb auf der Schiene wird zwar gefordert, aber nicht energisch durchgesetzt.“
[2] „Es war bei JFG. ein Hauptmann Grotticken, derselbe wollte sonst alle Leute fressen; wird mit einem Niederländer auf den Abend uneinig, daß sie einander fordern. Ich brachte sie aber von einander bis auf den Morgen. Des Morgens kommt der Niederländer und fordert den Grotticken. Nun hatte er einen hölzernen Schenkel, den gurt'te er im Bette abe und sprach mit dem Niederländer, wie er nun vermeinet, daß er ihn erreichen kann, nimmt er den hölzernen Schenkel, schlägt den Niederländer vor den Hals, daß er neben dem Bette niedersank. Er raffet sich ja wieder auf und lief davon. Also hatte das Geraufe ein Ende, wollt ihn darnach nicht mehr fordern.
Übersetzungen:


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