gehoben
Adjektiv:

Worttrennung:
ge·ho·ben, Komparativ: ge·ho·be·ner, ge·hob·ner, Superlativ: ge·ho·bens·ten
Aussprache:
IPA [ɡəˈhoːbn̩], [ɡəˈhoːbm̩]
Bedeutungen:
[1] höhergestellt (beruflich, sozial)
[2] vornehm, gewählt (sprachlich, stilistisch)
[3] in feierlicher, guter Stimmung
[4] anspruchsvoll bei Bedarfsgütern
Herkunft:
Derivation (Ableitung) des Verbs heben durch Konversion
Synonyme:
[1] arriviert, elitär, erlesen, hochstehend, nobel
[2] elegant, geistreich, kultiviert, kunstvoll, poetisch
[3] erhaben, feierlich, festlich, fröhlich, grandios, stimmungsvoll, weihevoll, würdevoll
[4] anspruchsvoll, luxuriös
Gegenwörter:
[1–4] gewöhnlich, üblich
[1] einfach, niedrig
[2] alltäglich, banal, holperig/holprig, niveaulos, ungeschickt
[3] ernst, gelangweilt, niedergedrückt, niedergeschlagen, traurig
[4] anspruchslos, billig, minderwertig
Beispiele:
[1] Genagelte Schuhe, Manschetten-Hemden und Nadelstreif-Anzug: Wer im Private Banking, dem Beratungsgeschäft für gehobene Privatkunden, Karriere machen will, der darf nicht auf althergebrachte Klischees setzen.
[2] Ehebruch, Liebesschwüre, Enttäuschung, Eifersüchteleien, Genußsucht, ziemlich scheinhafte Treue und auch die Vorurteile stellen sich dar im gehobenen Stil des 19. Jahrhunderts.
[3] Die gehobene Stimmung, in welcher der Kandidat sichtlich eingetreten, und die sich unwillkürlich in dieser predigtartigen Ansprache Luft machte, wirkte verschieden.
[4] In den Hauptstädten boomt der Wohnungsneubau zwar seit einigen Jahren, er fokussiert aber fast ausschließlich auf das gehobene Preissegment.
Übersetzungen: Partizip II: Worttrennung:
ge·ho·ben
Aussprache:
IPA [ɡəˈhoːbn̩], [ɡəˈhoːbm̩]
Grammatische Merkmale:
  • Partizip Perfekt des Verbs heben
Beispiele:
[1] Das havarierte Schiff muss gehoben werden.



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