gelingen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ge·lin·gen, Präteritum: ge·lang, Partizip II: ge·lun·gen
Aussprache:
IPA [ɡəˈlɪŋən]
Bedeutungen:
[1] intransitiv: etwas erfolgreich zu Ende bringen, erfolgreich zustande kommen
Herkunft:
von mittelhochdeutsch gelingen, althochdeutsch gilingangeraten, glücken“. Das nur im Deutschen bekannte Wort kann nicht sicher mit einer indogermanischen Wurzel verknüpft werden. Im Mittelhochdeutschen ist auch ein präfixloses lingen bezeugt, das sowohl die Bedeutung „gelingen“ als auch die Bedeutung „vorwärtskommen“ hat; die erstere Bedeutung ist noch aus dem Schweizerdeutschen des 19. Jahrhunderts bezeugt.
Synonyme:
[1] geraten, glücken, klappen
Gegenwörter:
[1] misslingen
Beispiele:
[1] Wider Erwarten gelang es uns, rechtzeitig den Bahnhof zu erreichen.
[1] Diesmal ist mir die Kirschtorte aber richtig gut gelungen.
[1] Das kann gar nicht gelingen, wenn du es von der Seite aus versuchst, du musst direkt von vorne kommen.
[1] „Unmittelbar vor ihrer Deportation nach Auschwitz gelang es Lilli Jahn, die Briefe aus dem Lager Breitenau hinauszuschmuggeln.“
[1] „Wenn es gelingt, […] die Auf- und Abwinde richtig einzuschätzen, den Drachen optimal zu steuern, fehlerfrei zu navigieren, dann stellen sich dem Flieger schon während seiner Tätigkeit positive Rückmeldungen ein, die in einen Flow-Zustand versetzen können.“
Übersetzungen:


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