gestört
Adjektiv:

Worttrennung:
ge·stört, Komparativ: ge·stör·ter, Superlativ: am ge·stör·tes·ten
Aussprache:
IPA [ɡəˈʃtøːɐ̯t]
Bedeutungen:
[1] Psychologie: in einer zwischenmenschlichen Beziehung beeinträchtigt sein
[2] aus dem Gleichgewicht sein (Gesundheit, Politik, Umwelt, …)
[3] Psychologie: verrückt sein; geistig nicht normal sein; psychisch krank sein
Synonyme:
[1] belastet
Gegenwörter:
[2, 3] stabil
Beispiele:
[1] Ihr Verhältnis gilt seit jeher als gestört: US-Präsident Obama sagte noch einmal in aller Deutlichkeit, was er von der Politik des israelischen Premiers Netanjahu und dessen Aussagen zu einem Palästinenserstaat hält.
[2] Heftiger Schneefall und Glatteis haben den Verkehr in Deutschland und den angrenzenden Ländern wieder erheblich gestört. Zeitweise ging nichts mehr.
[2] Laut Polizei legten Unbekannte Feuer an einem Schaltkasten für Signalanlagen; zudem wurde ein Kabel zerschnitten. Der Zugverkehr war massiv gestört.
[2] Rund 800.000 Menschen in Deutschland gehören zu dieser Gruppe: zu denjenigen, bei denen der Redefluss gestört ist, zu Menschen, die stottern.
[3] Die Veteranen aus den Kriegen in den 1990-er Jahren im ehemaligen Jugoslawien sind heute […] häufig psychisch gestört. Doch die Gesellschaft schaut weg.
[3] Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve hatte dazu am Sonntagabend im Fernsehsender TF1 gesagt, der zum Islam konvertierte Täter von Joué-lès-Tours erscheine ihm "sowohl rätselhaft als auch seelisch gestört".
Übersetzungen: Partizip II: Worttrennung:
ge·stört
Aussprache:
IPA [ɡəˈʃtøːɐ̯t]
Grammatische Merkmale:


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