gewaltlos
Adjektiv:

Worttrennung:
ge·walt·los, Komparativ: ge·walt·lo·ser, Superlativ: am ge·walt·lo·ses·ten
Aussprache:
IPA [ɡəˈvaltloːs]
Bedeutungen:
[1] ohne Gewalt; keine Gewalt anwendend
Herkunft:
Ableitung des Adjektivs vom Substantiv Gewalt mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -los
Synonyme:
[1] gewaltfrei
Beispiele:
[1] Die Wende in der ehemaligen DDR war eine gewaltlose Änderung des politischen Systems.
[1] Das Aushängen der Tür ist gewaltloser als das Öffnen mittels Axt.
[1] Am gewaltlosesten ist die Auseinandersetzung mit Worten.
[1] Eine der gewaltlosesten ist zweifelsfrei die Volksetymologie oder, nach ihrem eigenen Gesetz verdreht, die Volksetymogelei.
[1] Von der erneuerten Position revolutionärer Täterschaft des Poeten aus wendet sich das Ich wieder Tolstoi zu, dem »gewaltlosesten der Täter«.
[1] Am gewaltlosesten ging die Transformation zu einer demokratisch-republikanischen Verfassung auf dem Boden der Freien Hansestadt Bremen vor sich.
[1] Es war ihm auch hier um den einfachsten, gewaltlosesten, nächsten Weg zu tun.
[1] Einschränkend muß wohl hinzugefügt werden, daß der Ursprungstext unter dem Einfluß des Taoismus stand, einer der gewaltlosesten Religionen überhaupt.
Übersetzungen:


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