glätten
Verb:

Worttrennung:
glät·ten, Präteritum: glät·te·te, Partizip II: ge·glät·tet
Aussprache:
IPA [ˈɡlɛtn̩]
Bedeutungen:
[1] Unebenheit verringern, etwas glatter machen
[2] selten, figurativ: eine noch nicht perfekte Arbeit überarbeiten
[3] figurativ: jemandes Zorn oder Erregung vermindern
Herkunft:
von glatt (+ Suffix -en)
Gegenwörter:
[3] anheizen, aufregen, erregen
Beispiele:
[1] Wir müssen die Oberfläche glätten, um eine bessere Wirkung zu erzielen.
[1] Ich breitete die zerknitterte Alufolie vorsichtig vor mir aus und strich mit der Hand drüber, um sie zu glätten.
[1] Eine gute Definition von "bügeln" ist "Stoff glätten mit Hilfe von Hitze und Dampf".
[1] Nach dem Orkan glättete sich die See schnell wieder.
[1] „Diese Creme soll meine Hautfalten glätten. Ich hoffe, sie wirkt!“
[1] Mit einem Peeling werden abgestorbene Hautschüppchen entfernt, die Haut wird geglättet und sieht frischer aus. Danach erscheinen große Poren feiner.
[1] Bis heute bleichen sich tausende afrikanische Frauen die Haut und glätten ihre Haare, um dem westlichen Schönheitsideal zu entsprechen.
[2] Davor soll es eine letzte Verhandlungsrunde geben, um noch einige wenige strittige Punkte oder Formulierungen zu glätten.
[2] In der AfD gibt es einen deutlich marktradikal, wirtschaftsliberal orientierten Flügel, der klassische Forderungen, wie zum Beispiel die Abschaffung des Arbeitslosengeldes, ins Programm geschrieben hat. Jetzt stellen wir fest, der aktuelle Entwurf ist geglättet worden.
[3] Der Politiker [aus der Ukrainie, Wolodymyr Hroisman,] gilt als jemand, der Konflikte glätten und Kompromisse aushandeln kann.
Redewendungen:
[3] die Wogen glätten
Übersetzungen:


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