griechisch
Adjektiv:

Worttrennung:
grie·chisch, Komparativ: grie·chi·scher, Superlativ: am grie·chischs·ten
Aussprache:
IPA [ˈɡʁiːçɪʃ]
Bedeutungen:
[1] zum Volk der Griechen gehörend, die Griechen betreffend
[2] zu Griechenland gehörend
[3] nicht steigerbar: zur Sprache Griechisch gehörend
Herkunft:
von mittelhochdeutsch kriechisch, althochdeutsch chriehhisc, lateinisch Graecus, altgriechisch Γραικός
Beispiele:
[1] Er brachte seine griechische Ehefrau mit.
[1] Sein König Oidipus aber ist wiederum seine tragischste und also, wenn der Ausdruck erlaubt ist, griechischste Tragödie.
[1] „Dabei hängen Fotos, auf denen Leni Ottos griechischen Schwiegervater in Heldenpose porträtiert hat, durchaus an Gästen zugänglichen Stellen.“
[2] Der griechische Außenminister ist heute in Berlin.
[2] „Sein Plan war, zunächst von Bulgarien und dem griechischen Thrakien aus den europäischen Teil der Türkei zu erobern, Istanbul zu nehmen und den Bosporus zu überqueren, um weiter nach Anatolien vorzustoßen.“
[2] „Die Niederlage der athenischen Flotte im Nildelta gegen persische Schiffe beendet die griechische Intervention im ägyptischen Aufstand.“
[3] Ich habe wieder ein paar griechische Wörter gelernt.
Übersetzungen:
Griechisch
Substantiv, n: Worttrennung:
Grie·chisch, Singular 2: das Grie·chi·sche, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈɡʁiːçɪʃ]
Bedeutungen:
[1] indogermanische Sprache, die vorwiegend in Griechenland gesprochen wurde und wird
[2] speziell (in aktuellen Kontexten): die heute in Griechenland gesprochene Sprachstufe der griechischen Sprache
[3] speziell (in historischen und bildungssprachlichen Kontexten): die Sprachstufen der Literatur des antiken griechischen Kulturkreises, die auch teilweise im gleichnamigen Unterrichtsfach an humanistischen Gymnasien gelehrt werden.
Synonyme:
[1] Hellenisch
[2] Neugriechisch
[3] Altgriechisch
Beispiele:
[1] „Obwohl sich die Aussprache des Griechischen im Verlauf der Jahrtausende vielfach geändert hat, blieb die Orthographie dank vielerlei Bemühungen um eine Reinhaltung der Sprache weitgehend konstant.“
[2] Die Amtssprache in Griechenland ist Griechisch.
[2] „Jeder spricht dem Geburtstagskind in seiner Muttersprache einen Toast aus: Russisch, Lettisch, Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Griechisch, Maltesisch, Chinesisch, Koreanisch. So endet der Tag mit einer ganz normalen Studentenparty.“
[2] „Im Frühjahr 2014 ist das K-Wort noch allgegenwärtig. In den zagarochória, wie die Dörfer auf Griechisch genannt werden, seien die Auswirkungen sogar besonders verheerend gewesen, erzählt Vasilis.“
[2] „Die betörende Sängerin schweigt, die Geladenen in der Athener Edeltaverne blicken auf einen massigen Mann. Der erhebt sich, ergreift Menü und Mikrofon und verkündet, wonnig schwäbelnd, sein Griechisch sei unperfekt.“
[3] „Der lateinische Ausdruck Deus ex Machina bedeutet wörtlich "Gott aus der Maschine" und ist eine Lehnübersetzung aus dem Griechischen (da heißt es: apo mechanes theos). Im antiken griechischen Theater wurden Situationen, in denen die menschlichen Figuren ohne göttliche Intervention nicht mehr zu retten waren, "mechanisch" gelöst.“
[3] „Im Neuen Museum (im Raum neben Nofretetes Büste) ist die größte Papyrusausstellung der Welt untergebracht. Dort findet sich aus Elephantine eine Quittung über den Erhalt von Geld, demotisch geschrieben, und ein Papyrus voller Trinklieder, verfasst in Griechisch.“
[3] „Denn griechische Inschriften und Papyri aus hellenistischer Zeit machen deutlich, dass es sich bei der Sprache der Septuaginta um normales Koine-Griechisch handelt. Grammatische Strukturen, die im klassischen Griechisch nicht vorkommen und die man deshalb auf eine wörtliche Übersetzung aus dem Hebräischen zurückführte, fand man auch in den Papyri, die teilweise nichtjüdischen Ursprungs sind.“
[3] Merkblatt zur Ergänzungsprüfung Latein und Griechisch: „Der Aufgabentext soll in Lateinisch etwa 180 und in Griechisch etwa 195 Wörter umfassen.“
Übersetzungen:


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