gut
Adjektiv

Worttrennung:
gut, Komparativ: bes·ser, Superlativ: am bes·ten
Aussprache:
IPA [ɡuːt]
Bedeutungen:
[1] vom Menschen her positiv bewertet, empfunden, gefühlt und dergleichen
[a] prädikativ oder attributiv gebraucht
[b] adverbiell gebraucht
[2] eine Schulnote
[a] (Deutschland und Österreich) entspricht der Note 2
[b] (Schweiz) entspricht der Note 5
[3] mit Zahl- oder Maßangaben: reichlich bemessen, etwas mehr als angegeben
[4] jemandem freundlich gesinnt, jemandem zugetan
[5] für besonders feierliche Anlässe gedacht
[6] ohne größere Mühen zu erledigen, leicht machbar
Herkunft:
mittelhochdeutsch und althochdeutsch guot, ursprünglich „passend
Synonyme:
[1] schön, fein, O. K., okay
[1b] wohl
[2] (österreichisch) Gut
Gegenwörter:
[1] schlecht, negativ, böse, übel
[3] knapp
Beispiele:
[1] Es geht mir gut.
[1] Das hast du gut gemacht!
[1a] „Das Gute, dieser Satz steht fest / Ist stets das Böse, was man lässt.“
[1b] „Gut gebrüllt, Löwe!“
[2] Seine Leistungen sind durchwegs gut.
[3] Seine Ankunft wird in einer guten Stunde erwartet.
[3] Es waren gut (seltener: gute) zwanzig Leute da.
[4] Er ist ein guter Freund von mir.
[4] Auf gute Nachbarschaft!
[5] Susi hat heute extra ihr gutes Kleid angezogen.
[6] Du hast gut lachen.
[6] Dein neuer Roman liest sich gut.
[6] Es kann gut sein, dass Bruno mal wieder verschlafen hat.

Redewendungen
bei jemandem gut angeschrieben sein
gut beieinander sein
gut Holz
gut und gerne
gute Karten haben
gute Miene zum bösen Spiel machen
es gut getroffen haben
es mit etwas gut sein lassen
für etwas gut sein
in guten Händen sein
gut daran tun, etwas zu tun
kein gutes Haar an etwas lassen/kein gutes Haar an jemandem lassen
so gut wie
Übersetzungen:
Gut
Substantiv, n

Worttrennung:
Gut, Plural: Gü·ter
Aussprache:
IPA [ɡuːt]
Bedeutungen:
[1] Recht: Besitz, Eigentum
[2] Ländereien mit Wohn- und Nutzgebäuden, größerer Hof
[3] etwas von Wert, auch als Mittel der Bedürfnisbefriedigung
[4] Schifffahrt: Tauwerk bei Segelschiffen
[5] Versandware
Herkunft:
Substantivierung des Adjektivs gut, seit dem 8. Jahrhundert belegt, althochdeutsch guotBesitz, Gutes, Vermögen“, mittelhochdeutsch auch „Landgut“.
Synonyme:
[1] Besitz, Eigentum, Habe
[2] Bauernhof, Domäne, Gutshof
[3] Zeug
[5] Fracht, Frachtgut, Ladegut, Handelsgut, Transportgut, Versandgut
Beispiele:
[1] Er hat sein ganzes Hab und Gut verspielt.
[1] Alle Güter werden im Rahmen der Gütertrennung aufgeteilt.
[2] Auf dem Gut werden Pferde gezüchtet.
[2] Sie hat das Gut dann am Ende gepachtet.
[2] „Hoch verschuldet und gedemütigt, kehrt er aufs elterliche Gut zurück.“
[3] „Zudem entsteht Interesse am Umgang mit der Zeit nur, wenn Zeit als knappes Gut erlebt wird.“
[3] Nahrung ist das wichtigste Gut des Menschen.
[3] Rechtssicherheit zählt zu den wichtigsten Gütern.
[4] Es gibt stehendes und laufendes Gut.
[5] Sperrige Güter werden mit der Bahn transportiert.
Übersetzungen:


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