hehlen
Verb:

Worttrennung:
heh·len, Präteritum: hehl·te, Partizip II: ge·hehlt
Aussprache:
IPA [ˈheːlən]
Bedeutungen:
[1] illegal mit gestohlenen Gütern handeln
[2] veraltet: verbergen, verheimlichen, verhüllen
[3] veraltet: dabei helfen, einen Diebstahl, einen Raub oder auch eine andere Straftat zu verbergen
Herkunft:
altgerm. und altsächs. helan: „verbergen, verhüllen“[Quellen fehlen]
Beispiele:
[1] Nun ist er zurück und will, wie gewohnt, wieder rauben und hehlen.
[2] „Ich wünschte, ich könnte gegen die ganze Zentralgewalt auftreten, ich würde es thun, das kann ich nicht hehlen; es würde nicht ehrlich sein, wenn ich einen Mantel um diese meine Ansichten hinge.“ (1848)
[2] Dörfer, die Räuber und Diebe hehlen, werden geplündert (confiscirt). Magnaten, Edelleute, Landbeamte verlieren deshalb Besitzthum, Amt und Leben. Wer Gestohlenes hehlt, bezahlt es siebenfach.
[3] „Willst Du künftig den Diebstahl hehlen, „Mußt Du längeren Mantel tragen, „Oder kürzere Fische stehlen.“



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