heilig
Adjektiv:

Worttrennung:
hei·lig, Komparativ: hei·li·ger, Superlativ: hei·ligs·ten
Aussprache:
IPA [ˈhaɪ̯lɪç], [ˈhaɪ̯lɪk]
Bedeutungen:
[1] göttlich, verehrenswürdig, sehr fromm, geweiht
[2] gehoben: unantastbar, Ehrfurcht einflößend, ernst
[3] umgangssprachlich: entsetzlich, groß
Herkunft:
mittelhochdeutsch heilec, heilic, althochdeutsch heilīg, heilag, germanisch *hailaga- „heilig, mit Heil versehen“, belegt seit dem 8. Jahrhundert
Synonyme:
[1] sakral, göttlich, geweiht
[2] hehr
Gegenwörter:
[1] unheilig
[2] profan
Beispiele:
[1] Die heilige Messe feiern und das heilige Sakrament spenden.
[1] „Es scheint, dass sich der Kult dieser Göttin mit dem der heiligen Brigit vermischte.“
[2] „Der sensible Gipfelsammler erlebt bisweilen das, was der Religiöse befürchtet, eine Profanisierung, eine Entweihung des heiligen Berges, den Verlust der Unberührtheit und damit der magischen Ausstrahlung."
[2] Es herrscht hier eine heilige Stille.
[2] „Zehn Nächte lang hatte Kuschalka mit heiligem Eifer an dem Tuch gewebt.“
[2] „Dieser Großvater war ein heiliger Mensch, heilig geworden durch ein Unmaß an Arbeit wie ein altes Weihrauchgefäß, das hundert Jahre zur Ehre Gottes gebrannt wurde.“
[3] Mit dem neuen Chef hat er seine heilige Not.
Redewendungen:
alle heiligen Zeiten/alle heiligen Zeiten einmal
Übersetzungen: Adverb: Worttrennung:
hei·lig
Aussprache:
IPA [ˈhaɪ̯lɪç], [ˈhaɪ̯lɪk]
Bedeutungen:
[1] regional, umgangssprachlich: wahrhaftig, ehrlich
Beispiele:
[1] Mit dem Zwischenfall habe ich heilig nichts zu tun.
[1] Er hat hoch und heilig versprochen, es nicht anzurühren.
Redewendungen:
[1] etwas hoch und heilig versprechen
Übersetzungen: Konjugierte Form: Worttrennung:
hei·lig
Aussprache:
IPA [ˈhaɪ̯lɪç], [ˈhaɪ̯lɪk]
Grammatische Merkmale:
  • 2. Person Singular Imperativ Präsens Aktiv des Verbs heiligen



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