herausfordern
Verb:

Worttrennung:
he·r·aus·for·dern, Präteritum: for·der·te he·r·aus, Partizip II: he·r·aus·ge·for·dert
Aussprache:
IPA [hɛˈʁaʊ̯sˌfɔʁdɐn]
Bedeutungen:
[1] durch sein Verhalten provozieren
[2] eine Person auffordern, sich mit einem/jemandem zu messen, einem Inhaber einer Position, eines Amtes oder Titels den Kampf ansagen, um dessen Position zu übernehmen
[3] jemandem viel abverlangen, ihn an seine Grenzen bringen
[4] zu etwas führen, das man zeigen muss, um die Situation zu meistern
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb fordern mit dem Adverb heraus
Gegenwörter:
[1] ignorieren
[3] langweilen
Beispiele:
[1] Sein gesamtes künstlerisches Schaffen war darauf angelegt, Widerspruch herauszufordern.
[2] Sie hat sicher gehört, dass ich sie zu einer Partie Schach herausfordern möchte, und hat es mit der Angst zu tun bekommen.
[2] Majors will im Herbst den Vereinspräsidenten herausfordern. Er will es noch mal wissen.
[3] Ich brauche eine neue Aufgabe, die mich herausfordert.
[4] „Ein dritter Aspekt, der unseren Mut herausfordert, ist der »VersenkteKosten-Trugschluss«: Oft finden wir es unvernünftig, all die Mühe und das Geld, das wir in der Vergangenheit in einen Weg investiert haben, einer neuen Linie zu opfern.“



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