hinaufarbeiten
Verb:

Worttrennung:
hi·n·auf·ar·bei·ten, Präteritum: ar·bei·te·te hi·n·auf, Partizip II: hi·n·auf·ge·ar·bei·tet
Aussprache:
IPA [hɪˈnaʊ̯fʔaʁˌbaɪ̯tn̩]
Bedeutungen:
  • reflexiv:
[1] sich unter Anstrengungen, Mühen von einer unten gelegenen Stelle nach oben bewegen (vom Sprecher weg)
[2] übertragen: sich durch ehrgeiziges Handeln/Tätigsein im Beruf oder Ähnlichem in eine höhergestellte Position bringen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb arbeiten mit dem Derivatem hinauf-
Synonyme:
[1] sich emporarbeiten
[2] sich emporarbeiten, sich heraufarbeiten, sich hinaufschaffen, sich hocharbeiten
Beispiele:
[1] „Wer den leichtesten Anstieg auf den Scheffauer wählt, muss in den sauren Apfel beißen und sich die südseitigen Hänge hinaufarbeiten, in die die Sonne schon früh am Morgen gnadenlos brennt und einem den letzten Rest Wasser aus dem Körper wringt.“
[2] „Später hat er sich hinaufgearbeitet, vom Schiffsschlosserlehrling in einer Werft in Wismar über eine der Arbeiter-und-Bauern-Fakultäten zum Generaldirektor eines Außenhandelsbetriebs mit drei, vier Milliarden Ostmark Umsatz im Jahr.“



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