hochbringen
Verb:

Worttrennung:
hoch·brin·gen, Präteritum: brach·te hoch, Partizip II: hoch·ge·bracht
Aussprache:
IPA [ˈhoːxˌbʁɪŋən]
Bedeutungen:
[1] umgangssprachlich: etwas an einen höheren Ort, nach oben transportieren/schicken, jemanden dorthin mitnehmen
[2] zu einer besseren Position, einem höheren Niveau führen, etwas aus etwas machen
[3] beim Erwachsenwerden begleiten, erziehen und versorgen
[4] in einen erregten Zustand versetzen, provozieren
[5] umgangssprachlich: in eine höhere Position, nach oben kriegen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb bringen mit dem Derivatem hoch-
Gegenwörter:
[1] herunterbringen
[1, 5] runterbringen
[2] ruinieren
[4] beruhigen, runterkommen
Beispiele:
[1] Magst du Oma die Zeitung hochbringen?
[1] Kann ich meine Freundin mit hochbringen?
[2] Keine Frage, der Seniorchef hat die Firma wieder hochgebracht.
[3] Meinst du, du bringst das Veilchen wieder hoch? Das ist doch fast vertrocknet.
[3] Die drei Kinder hatte sie in der Nachkriegszeit ganz alleine hochgebracht.
[4] Ich fühle mich hundeelend und einer Explosion nahe, dann kann jede Kleinigkeit mich hochbringen.
[5] Ich bring den Sessel nicht hoch, kannst du mal mit anfassen? Ich muss nämlich druntersehen.



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