immatrikulieren
Verb:

Worttrennung:
im·ma·t·ri·ku·lie·ren, Präteritum: im·ma·t·ri·ku·lier·te, Partizip II: im·ma·t·ri·ku·liert
Aussprache:
IPA [ɪmatʁikuˈliːʁən]
Bedeutungen:
[1] transitiv: an einer Hochschule einschreiben (in die Matrikel, dem Verzeichnis der Studierenden einer Hochschule, eintragen)
[2] reflexiv: sich als Student bei einer Universität, Hochschule oder Akademie anmelden
[3] transitiv: ein Kraftfahrzeug, Boot oder Flugzeug behördlich anmelden oder zulassen
Herkunft:
von mittellateinisch immatriculare, einer Ableitung zum Substantiv matricula „Stammrolle, Verzeichnis (über Soldaten)“ mit dem Präfix in-ein-, hinein-“; dieses Substantiv ist ein Diminutivum zu matrix „Stammmutter, Gebärmutter“, abgeleitet von materMutter
Synonyme:
[1] einschreiben, eintragen
[2] sich anmelden, sich aufnehmen lassen
Gegenwörter:
[1, 2] (sich) exmatrikulieren
Beispiele:
[1] Rund 8.000 Studierende sind in mehr als 60 überwiegend internationalen Studiengängen immatrikuliert.
[2] Weil sich pro Semester nur 15 Studenten immatrikulierten, setzte das hessische Wissenschaftsministerium den Rotstift an.
[2] „Er fasste den Plan, sich im Herbst 1803 an der Universität Jena zu immatrikulieren, wo die idealistische Philosophie durch Lehrer wie Friedrich Schelling oder Georg Wilhelm Friedrich Hegel in Blüte stand.“
[3] Sie haben auch die Möglichkeit, Ihr Schiff über den Korrespondenzweg zu immatrikulieren.
Übersetzungen:


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