in Kauf nehmen
Redewendung: Worttrennung:
in Kauf neh·men
Bedeutungen:
[1] von Gegenständen oder Umständen: etwas Unangenehmes hinnehmen und ertragen, im Hinblick auf einen vermutlich daraus entstehenden Vorteil
[2] von Personen: sich mit der Anwesenheit einer Person abfinden
Herkunft:
Ursprünglich sagte die Wendung aus, dass man etwas zu dem, was man gekauft hat, dazu bekommt. Es wurde dann auf die schlechte Ware, die ein Händler zusammen mit der guten verkaufen wollte, bezogen.
Beispiele:
[1] Dafür nehme ich dies doch gerne in Kauf.
[1] „Das Verlangen nach Anerkennung durch Mitschüler kann manchmal geradezu suchtartige Formen annehmen und manche Schüler nehmen dafür erheblichen Ärger mit dem Lehrer in Kauf.
[1] „Die gegenüber einem reinen Zweckbau deutlich höheren Kosten nahm die Stiftungsuniversität für ihre architektonischen Ambitionen in Kauf, zumal auch die öffentliche Hand von dem Großvorhaben angetan war und großzügig Fördermittel bereitstellte: […].“
[2] Wenn du an dem Spiel teilnimmst, wirst du allerdings Dieter in Kauf nehmen müssen.
Übersetzungen:


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