ins Blaue
Redewendung: Worttrennung:
ins Blaue
Aussprache:
IPA [ɪns ˈblaʊ̯ə]
Bedeutungen:
[1] ins Unbekannte, in etwas Unerwartetes, ohne bekanntes Ziel
Beispiele:
[1] [… diesen] schönen Tag [wollen] die Schulfreundinnen unbedingt für eine gemeinsame Fahrt ins Blaue nutzen […].
[1] „Wo fahren wir hin?“ „Lass dich überraschen“, sagte er, „wir machen eine Fahrt ins Blaue.
[1] Der Himmel, gestern noch strahlend blau, ballt graue Wolken zusammen. Trotzdem ist heute kein schlechter Tag für eine Fahrt ins Blaue.
[1] Maria schlug vor, den Kindern ein bisschen Spannung mit auf dem Weg zu geben, eine Fahrt ins Blaue anzukündigen, eventuell auch ein Tier mitzunehmen.
[1] Heute macht ihr einen Ausflug mit dem Bus. Frühstücken könnt ihr da drin. Ihr fahrt ein paar Stunden. Wohin, wird nicht verraten, eine Fahrt ins Blaue. Eine Überraschung, beeilt euch, nehmt euch etwas Warmes mit, falls es auf der Rückfahrt kühl wird.
[1] Beim Betriebsausflug der Freisinger Justiz […] war der Oberinspektor [Peter H.] dabei. Die Fahrt ins Blaue wollte er sich anschließend als Dienstzeit gutschreiben lassen - und zog gegen den Freistaat Bayern vor Gericht.
[1] „Ursprünglich wollten wir auch diesmal einfach nur so ins Blaue fahren, Katja und ich, wie wir das auch in den letzten Jahren so gemacht hatten.“
[1] „Er wollte bis zu diesem Endpunkt gelangen und von dort aus mit dem Fahrrad einfach so ins Blaue radeln.“
[1] „Das war ja auch eher mal so ins Blaue gesprochen.“
[1] „Ist aber nur eine spontane Idee, so ganz ins Blaue gedacht.“
[1] „Und dann wagte es Ariane, einen Schuss ins Blaue abzufeuern.“
Übersetzungen:


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