jungfräulich
Adjektiv:

Worttrennung:
jung·fräu·lich, Komparativ: jung·fräu·li·cher, Superlativ: am jung·fräu·lichs·ten
Aussprache:
IPA [ˈjʊŋˌfʁɔɪ̯lɪç]
Bedeutungen:
[1] gehoben, veraltend: als Mädchen/Frau unberührt, also ohne bereits Geschlechtsverkehr/Beischlaf praktiziert zu haben
[2] übertragen: als Landschaft/Gegenstand noch unberührt, also nicht entdeckt, benutzt, betreten oder Ähnliches
Herkunft:
Ableitung (Suffigierung) vom Substantiv Jungfrau mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -lich
Beispiele:
[1] Und du möchtest wirklich jungfräulich in die Ehe gehen?
[1] „Dem Ceremonienmeister steht eine bestimmte ältere Frau zur Seite, welche die herbeigebrachten Bräute untersucht, ob sie wirklich jungfräulich sind.“
[1] Maria ist die jungfräuliche Gottesmutter, und Elisabeth I. nannte man die jungfräuliche Königin.
[2] Wir sahen die Spur eines Rehs, das über die jungfräuliche Schneedecke gestakst war.
[2] „Das einzige Mittel, um diese Wiederbelebung der Obstbaumzucht auf nicht jungfräulichem Boden wieder herzustellen, besteht in der Düngung der Obstbäume, welche auf nicht jungfräulichem Boden zu stehen kommen.“ (1872)
[2] „Im Kolonialismus war es ein wiederkehrendes Muster, das kolonisierte Land als jungfräulich, als leer oder unmarkiert zu bezeichnen.“
Übersetzungen:


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