kübeln
Verb:

Worttrennung:
kü·beln, Präteritum: kü·bel·te, Partizip II: ge·kü·belt
Aussprache:
IPA [ˈkyːbl̩n]
Bedeutungen:
[1] den Inhalt aus einem großen Gefäß (Kübel) ausschütten
[2] Wetter: stark regnen, wie aus Kübeln schütten
[3] umgangssprachlich: sich erbrechen
[4] umgangssprachlich: reichlich Alkohol zu sich nehmen
[5] umgangssprachlich: ein Gefäß (Kübel) zum Urinieren benutzen, wie es in einer Gefängniszelle verwendet wird/wurde
Herkunft:
vom Substantiv Kübel
Gegenwörter:
[1, 2] tröpfeln
Beispiele:
[1] Die Jauche haben wir dann mühsam per Hand aufs Feld gekübelt.
[2] Das hat vielleicht gekübelt!
[2] Es kübelt aus allen Wolken.
[3] Und dann war mir kotzübel und ich musste kübeln.
[3] „Am Montagmorgen kübelten diese Geschöpfe ihren Wochenendfrust in der Schule aus.“
[4] Wir haben den ganzen Abend gekübelt.
[4] „Sie kübelten Bowle, um die Sinne kollektiv so weit zu verwirren, daß sie wechselseitig voreinander sicher sein konnten, sich nicht zu genau an ihrer Erinnerung zu prüfen.“



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