künstlich
Adjektiv:

Worttrennung:
künst·lich, Komparativ: künst·li·cher, Superlativ: künst·lichs·ten
Aussprache:
IPA [ˈkʏnstlɪç]
Bedeutungen:
[1] nicht natürlich, sondern technisch nach Vorbildern aus der Natur nachgebildet
[2] nicht auf natürliche Art und Weise ablaufend, aber natürliche Prozesse imitierend
[3] gekünstelt, unnatürlich
[4] veraltet: kunstvoll
Synonyme:
[1] artifiziell
[3] aufgesetzt, gestellt
Beispiele:
[1] „Freunde und Profis des Klettersports haben eine neue Möglichkeit, in Berlin an künstlichen Felswänden zu trainieren.“
[1] Ein künstlicher Bach belebt den Garten.
[1] Ihm wurde ein künstliches Kniegelenk eingebaut.
[1] Das künstliche Licht machte die Nacht zum Tag und veränderte die Lebensverhältnisse des Menschen entscheidend.
[1] Manche Wissenschaftler träumen von der künstlichen Intelligenz und ihrer Realisierung in kleinen Hausrobotern, die uns voller Umsicht alle lästigen Arbeiten abnehmen.
[2] In England begann man in Bourn Hall mit der künstlichen Befruchtung von Eizellen.
[2] Im Gegensatz zur natürlichen sprechen wir hier von der künstlichen Synthese.
[3] Sie antwortete mit einem künstlichen Lachen.
[3] Wolfgang regt sich bei dem Thema immer gleich so künstlich auf, dabei hat er doch eigentlich gar keine Probleme damit, oder?
[4] „Er zerrt voll roher Lust und Tücke / Der Tante künstliches Gestricke“
[4] Würcken, ist eine künstliche Arbeit des Frauenzimmers, da auf einem Würckstuhle, mit Wolle oder Seide von allerhand Farben, Blumen, Früchte und andere Dinge, nach dem Leben abgebildet, und durch ein zartes Gewebe zierlich herausgebracht werden.
Übersetzungen:


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