kabeln
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ka·beln, Präteritum: ka·bel·te, Partizip II: ge·ka·belt
Aussprache:
IPA [ˈkaːbl̩n]
Bedeutungen:
[1] veraltend: eine Mitteilung über große Entfernungen telegrafisch übermitteln
Herkunft:
  • strukturell:
Derivation (Ableitung) des Substantivs Kabel durch Konversion
Es handelt sich um eine gegen Ende des 19. Jahrhunderts aufgekommene Lehnbildung nach gleichbedeutend englischem cable.
Synonyme:
[1] telegrafieren
Beispiele:
[1] „‚Zunehmende Panik in Regierungskreisen‘, kabelte das CIA-Büro am 8. Juni aus Guatemala.“
[1] „Kurt hatte ihr gekabelt, dass er sie nicht werde abholen können, er habe jeden Abend Dienst in der Oper, aber er wolle zusehen, dass einer komme, der sie zum Zug nach Chicago bringen werde.“
Übersetzungen: Verb:

Flexion

Worttrennung:
ka·beln, Präteritum: ka·bel·te, Partizip II: ge·ka·belt
Aussprache:
IPA [ˈkaːbl̩n]
Bedeutungen:
[1] norddeutsch veraltet, mittelfränkisch: einen Preis austeilen, den diejenige Person gewinnt, die das richtige/gewinnende Los gezogen/erworben hat; etwas durch das Los bestimmen, etwas durch Zufallsentscheid ermitteln
Herkunft:
Entlehnung des mittelniederdeutschen kavelenverlosen‘ (vergleiche mittelniederländisches cavele und altfriesisches kaveliaverlosen‘)
Synonyme:
[1] verlosen; auslosen
Beispiele:
[1] „Auch beim 1. Versuch hatten er und Helmut Olivier die gleiche Punktzahl, so dass erneut gekabelt werden musste.“



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