kippen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
kip·pen, Präteritum: kipp·te, Partizip II: ge·kippt
Aussprache:
IPA [ˈkɪpn̩], [ˈkɪpm̩]
Bedeutungen:
[1] transitiv: etwas schräg stellen, in Schräglage bringen
[2] transitiv: etwas durch Schrägstellen aus einem Gefäß schütten
[3] transitiv, übertragen: verhindern, scheitern lassen
Herkunft:
seit dem 17. Jahrhundert bezeugt; vermutlich zu niederdeutsch: Kippe Spitze, Kante gebildet
Beispiele:
[1] Wenn du die Kiste jetzt kippst, wird der ganze Sand herausrieseln.
[2] Der Lieferant kippte den Sand einfach vom Laster vor das Garagentor.
[2] [...] Verhaftet wurden ein Verdächtiger, der dem 42-jährigen Ballett-Chef [Sergej Filin] die Schwefelsäure ins Gesicht gekippt haben soll [...].
[3] Das Gesetz wurde nun endgültig gekippt.
[3] Das Bundesverfassungsgericht wird den Gesetzentwurf kippen.
[3] Bereits im Jahressteuergesetz 2009 sollen die Zertifikatefonds gekippt werden.
[3] [...] sollte die Gesundheitsreform Obamacare tatsächlich gekippt werden, worüber der US-Senat derzeit debattiert, könnten Millionen Menschen ihren Versicherungsschutz verlieren.
Redewendungen:
sich einen hinter die Binde kippen, einen kippen — Alkohol trinken
Übersetzungen: Verb:

Flexion

Worttrennung:
kip·pen, Präteritum: kipp·te, Partizip II: ge·kippt
Aussprache:
IPA [ˈkɪpn̩], [ˈkɪpm̩]
Bedeutungen:
[1] intransitiv: aus dem Gleichgewicht geraten und stürzen; über eine Kante fallen
[2] intransitiv: umschlagen; schlagartig von einem Zustand in einen negativen Zustand wechseln
Beispiele:
[1] Erst wackelte das Schild, dann kippte es.
[1] Als ich von meinem Lottogewinn hörte, bin ich fast vom Stuhl gekippt.
[2] Von einem Moment auf den anderen kann die Stimmung kippen.
Redewendungen:
salopp: aus den Latschen kippen — ohnmächtig werden, das Bewusstsein verlieren
Übersetzungen:


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