klagen
Verb:

Worttrennung:
kla·gen, Präteritum: klag·te, Partizip II: ge·klagt
Aussprache:
IPA [ˈklaːɡn̩]
Bedeutungen:
[1] einen Verlust bejammern
[2] Unzufriedenheit über eine Situation äußern
[3] etwas Trauriges oder Unerfreuliches erzählen
[4] allgemeine Rechtssprache: zu Gericht bringen
[5] österr. Rechtssprache: vor Gericht gegen jemanden vorgehen
Herkunft:
seit dem 9. Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch: klagen, althochdeutsch: klagēn, klagōn; lautnachahmendes Verb mit der ursprünglichen Bedeutung „vor Trauer oder Schmerz schreien“
Synonyme:
[1] trauern
[2] beschweren
[3] erzählen
[4] prozessieren
Gegenwörter:
[1–3] jubeln
Beispiele:
[1] Maria klagte ein ganzes Jahr über den Verlust ihres Mannes.
[2] „Im Klagen, hat ein Philosoph entdeckt, liegt tiefe Lust versteckt.“ (Calderón, Das Leben ein Traum)
[2] Als ich Peter gestern traf, klagte er schon wieder über schlechte Geschäfte.
[3] Maria klagte mir neulich ihr Leid mit ihren Nachbarn.
[4] Peter wird auf Schadensersatz klagen.
[5] Intel klagt Broadcom wegen Urheberrechten.
Übersetzungen:


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