klandestin
Adjektiv:

Worttrennung:
klan·des·tin, keine Steigerung
Aussprache:
IPA [klandɛsˈtiːn]
Bedeutungen:
[1] veraltet: unbeobachtet, im Verborgenen befindlich, geheim gehalten
Herkunft:
das Wort geht über französisch clandestin auf das lateinische Adjektiv clandestinus „heimlich“ zurück
Synonyme:
[1] geheim, heimlich, klammheimlich, konspirativ, verborgen, versteckt
Gegenwörter:
[1] demonstrativ, offensichtlich, öffentlich
Beispiele:
[1] Er schob ihr klandestin einen Zettel zu.
[1] „Der BND fürchtet nun, dass ein möglicher Prozess umfangreichen Einblick in die klandestine Operation ermöglicht, die lange Jahre als eine der wichtigsten Spionageaktionen der Dienste galt…“
[1] „Weil der Tierkreismörder allenfalls über laienhafte Kenntnisse der Kryptologie verfügt haben dürfte, sieht Autor Schmeh hier eine der Grundregeln des klandestinen Gewerbes bestätigt: »Profis sind berechenbar, die Amateure sind wirklich gefährlich«.“
[1] „Peter Suhrkamp hatte zum Glück mancherlei halb klandestine Verbindungen zu den Ministerien, und so schien es denn ganz so, als würde sein Plan – Rettung des Verlages durch ein zur »Kriegswichtigkeit« hochgestapeltes Buch – gelingen.“
[1] „Neben diesen klandestinen Aktionen verübten Linksextremisten aber auch im Zusammenhang mit Demonstrationen und Großveranstaltungen zahlreiche Gewalttaten.“
Übersetzungen:


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