klappen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
klap·pen, Präteritum: klapp·te, Partizip II: ge·klappt
Aussprache:
IPA [ˈklapn̩]
Bedeutungen:
[1] transitiv: etwas umbiegen, umschlagen
[2] intransitiv: funktionieren, gelingen
Herkunft:
mittelhochdeutsch für lautmalerisch (onomatopoetisch) klaffen (klapfen): „schallen, pochen, klatschen“ (vergleiche klappern, interj. klapp!), daraus [1] „schlagen“; auch synonym zu passenklingen“ (vergleiche die Passe im Brauchtum), und daraus [2] „richtig zusammenklingen, stimmig sein“ (Grimm, 1854)
Synonyme:
[2] gelingen, glücken
Beispiele:
[1] Er klappte den Stuhl zusammen.
[2] Es klappte auf Anhieb.
[2] "Ich dachte, dass ich die Partie einfach gewinnen würde", grummelte [Schachweltmeister Magnus] Carlsen nach der Partie, "aber irgendwie hat es nicht geklappt."
[2] Auch für Lluis hat es geklappt. In Spanien als Kameramann ohne Job, dreht er nun in Rio wieder Filme für einen Privatsender.
[2] Im zweiten Anlauf hat es geklappt: Zwei Tage nach dem abgebrochenen Versuch, die Internationale Raumstation ISS durch ein aufblasbares Modul zu erweitern, ist der NASA das Experiment doch noch gelungen.
[2] In Deutschland hat das schlechte Abschneiden [bei PISA-Schulleistungstests] in der Vergangenheit zu zahlreichen Absichtserklärungen geführt: chancengerechter, leistungsstärker, zukunftsfester sollten deustche Schulen werden, so das Ziel, seit vor rund 15 Jahren die erste PISA-Studie veröffentlicht wurde. Geklappt hat's leider nicht, meint der Historiker Ulrich Heinemann.
Übersetzungen:


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