kneten
Verb:

Flexion

Worttrennung:
kne·ten, Präteritum: kne·te·te, Partizip II: ge·kne·tet
Aussprache:
IPA [ˈkneːtn̩]
Bedeutungen:
[1] transitiv: eine halbfeste Masse / einen Teig mit den Händen oder mit einer Maschine vermischen und verformen; durch Rühren, Pressen und Ziehen die Eigenschaft einer halbfesten Masse / eines Teigs ändern
Herkunft:
Zählt zu einer umfangreichen Gruppe germanischer Wörter, die mit kn- anlauten und von einer Grundbedeutung zusammendrücken, -ballen, pressen, klemmen ausgehen. Dazu gehören zum Beispiel die Worte Knopf, kneten, knüllen oder knutschen.
Beispiele:
[1] Der Pizzabäcker knetet seinen Teig.
[1] Das Ganze [Zutaten: 75 g Butter/Margarine, 100 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Ei, 375 g Mehl, 4 gestrichene Teelöffel Backpulver] zu einem Teigball kneten und dann auf einem Backblech verteilen.
[1] Die Kinder kneten Figuren aus Knete.
[1] [Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Josef] Kraus[,] schlug vor, die Kinder auch in den Familien wieder früher feinmotorisch zu schulen, zum Beispiel durch Kritzeln, Malen, Kneten und Basteln.
[1] Für gewöhnlich kaut man einen Kaugummi, spuckt ihn irgendwann aus - und vergisst ihn. Nicht so bei dem italienischen Künstler Maurizio Savini: Er benutzt Kaugummis, um daraus lebensgroße Skulpturen zu kneten. Mittlerweile stellt er sie weltweit aus.
[1] "Wenn mir meine Freundin nach einem anstrengenden Tag den Rücken durchknetet, das tut gut."
Übersetzungen:


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