knittern
Verb:

Worttrennung:
knit·tern, Präteritum: knit·ter·te, Partizip II: ge·knit·tert
Aussprache:
IPA [ˈknɪtɐn]
Bedeutungen:
[1] transitiv etwas in Falten legen
[2] intransitiv: sich zusammendrücken, etwas legt sich in Falten
Synonyme:
[1] falten, knüllen, plissieren, zerknautschen, zerknüllen, zusammenknüllen
[2] verknittern, faltig werden
Gegenwörter:
[1] bügeln, glatt streichen, glatt ziehen, glätten, plätten
[2] glatt werden, sich entfalten
Beispiele:
[1] Kohlhof zupft an den Hosenbeinen, krempelt, zerrt, reibt, knittert, bis das gute Stück aussieht wie tagelang getragen.
[1] Für andere Arbeiten legte er Schnüre unter nasses Papier und erzeugte so eine Art Blinddruck; er knitterte Papierbögen, die – anschließend mit Farbe getränkt – fein verästelte Gewebe erzeugten.
[1] Nun überlas er das Billett zum zweitenmal, knitterte es wütend zusammen und warf es gegen die Wand.
[2] Jede Textilfaser knittert beim Waschen und richtet sich nach dem Anfeuchten wieder gerade aus.
[2] Zur Anprobe ihrer an die großen Linden-Zeiten erinnernden Garderobe aus weißem Linnen (plus untergewebter Chemie, damit's nicht knittert) schritten die jungen Frauen schon mal unter den grünen Linden entlang.
[2] Immer duftete es hier nach Blumen, selbst zur Winterzeit, und dann brannte hier ein großes Feuer im Kamin; es war so amüsant, davor zu sitzen, hineinzusehen und zu hören, wie es knitterte und knatterte.
Übersetzungen:


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