leibhaftig
Adjektiv:

Worttrennung:
leib·haf·tig, keine Steigerung
Aussprache:
IPA [laɪ̯pˈhaftɪç], [ˈlaɪ̯phaftɪç]
Bedeutungen:
[1] konkret zum Anfassen vorhanden
[2] umgangssprachlich: richtig und echt
Herkunft:
Ableitung vom Adjektiv leibhaft
Gegenwörter:
[1] inexistent
[2] nachgemacht, unecht
Beispiele:
[1] „Konkret und leibhaftig werden Forderung und Funktion des Gesetzes in dem Erdulden des Leids, dem Austragen des Schmerzes, den Gott in das Herz und Gewissen des Auserwählten senkt.“
[1] „Hinzu kommt die typisch amerikanische Prägung durch ein fundamentalistisches, dualistisches Christentum, das nur Gut und Böse kennt, an die leibhaftige Existenz des Satans glaubt und besessen ist von der drohenden Apokalypse.“
[2] „Einen leibhaftigen Afrikaner hatte der junge Mann noch nicht gesehen, der 1891 in seinem »nächtlichen Studierstübchen« einen »sehr gelehrten Artikel« aus einer Berliner Zeitung herausschnitt und in seinen Akten verwahrte.“



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