leiden
Verb:

Worttrennung:
lei·den, Präteritum: litt, Partizip II: ge·lit·ten
Aussprache:
IPA [ˈlaɪ̯dn̩]
Bedeutungen:
[1] starke psychische oder physische Schmerzen verspüren
[2] nur in wenigen Wendungen: mögen, gern haben
Synonyme:
[1] sich quälen, durchmachen, ertragen, aushalten
[2] mögen, nur verneinend: ausstehen
Gegenwörter:
[1] genießen
[2] hassen
Beispiele:
[1] Sie litt lange Zeit unter schlimmen Kopfschmerzen.
[1] Wir leiden mit dir.
[1] „Ich hatte so viel gelitten, ich war ein finsterer und trauriger Mensch geworden.“
[2] Ich kann ihn einfach nicht leiden!
[2] veraltend: Er ist in seiner Gruppe gut gelitten.
[2] „Das sind dann die Tage, an denen die Einwohner fremdeln und sich fragen, wie lange sie hier gelitten sind.“
[2] „Man hat nicht das Gefühl, daß karnevalistische Leute einander leiden können.“
[2] „Dringt man weiter in sie, warum sie das Kind nicht habe leiden mögen, so bekommt man keine Antwort.“
Übersetzungen:
Leiden
Substantiv, n:

Worttrennung:
Lei·den, Plural: Lei·den
Aussprache:
IPA [ˈlaɪ̯dn̩]
Bedeutungen:
[1] alle vom Begriff des Schmerzes nicht erfassten Beeinträchtigungen des Wohlbefindens, die über ein schlichtes Unbehagen hinausgehen und eine nicht ganz unwesentliche Zeitspanne fortdauern
Herkunft:
Substantivierung (= Konversion) des Verbs leiden
Beispiele:
[1] Wie lange hält Ihr Leiden denn bereits an?
Übersetzungen: Substantiv, n, Toponym: Worttrennung:
Lei·den, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈlaɪ̯dn̩]
Bedeutungen:
[1] Stadt in den Niederlanden
Herkunft:
Der Name ist abgeleitet von der römischen Siedlung Lugdunum Batavorum.
Beispiele:
[1] Leiden ist eine Stadt in den Niederlanden.
Übersetzungen:


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