müde
Adjektiv:

Worttrennung:
mü·de, Komparativ: mü·der, Superlativ: am mü·des·ten
Aussprache:
IPA [ˈmyːdə]
Bedeutungen:
[1] schläfrig sein, schlafbedürftig
[2] kraftlos, ohne Kraft sein
[3] überdrüssig
Synonyme:
[1] ermüdet, ruhebedürftig, übermüdet, übernächtigt
[2] lahm
Gegenwörter:
[1] wach
[2] fit
Beispiele:
[1] Wenn ich müde bin, gehe ich zu Bett.
[1] Wer nachts nicht schlafen kann, ist tagsüber müde und hat Probleme im Job
[1] Der Körper produziert [bei nächtlicher Beleuchtung] weniger Melatonin, ein Hormon, das uns nachts müde machen soll.
[1] Es ist zwei Uhr nachts. Trotz der frühen Stunde wirkt Reinhard Brauer nicht müde, im Gegenteil: Mit gekonnten Griffen mischt der 60-jährige Bäckermeister in einer großen Knetmaschine Mehl und Hefe.
[2] So ein müdes Publikum, heute Abend.
[2] Nach dem Krafttraining wollte er nur noch seine müden Beine hochlegen.
[3] Er wurde ihres Gezänks und Gekreisches müde und verließ sie.
[3] „Wenn man nach zwei Wochen im Golf-Hotel des Golfens müde ist, kann man sich bei uns auch beim Segeln, Kiten, Tennis oder in der Wellness-Oase mit riesige Pool und Sauna entspannen.“
[3] Die WHO wird nicht müde, wegen der Ebola-Epidemie Alarm zu schlagen. Die Krankheitswelle dort werde deutlich unterschätzt, so die Organisation. Die Zahl der gemeldeten Erkrankungen stieg auf mehr als 2100.
Redewendungen:
[3] nicht müde werden, etwas zu tun (=etwas hartnäckig verfolgen, sich nicht von etwas abbringen lassen)
Übersetzungen:


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