nachsehen
Verb:

Worttrennung:
nach·se·hen, Präteritum: sah nach, Partizip II: nach·ge·se·hen
Aussprache:
IPA [ˈnaːxˌzeːən]
Bedeutungen:
[1] nach Information suchen, eine Recherche durchführen, etwas verifizieren
[2] nach Fehlern suchen, etwas überprüfen
[3] jemandem oder etwas sich Entfernendes mit den Augen folgen
[4] für die Handlungen / das Verhalten von jemandem Verständnis aufbringen
Synonyme:
[1–3] nachgucken, nachschauen
[1] nachblättern, nachschlagen, nachforschen, recherchieren, überprüfen (ob)
[2] überprüfen, checken, kontrollieren, mustern
[3] hinterher schauen, nachblicken
[4] durchgehen lassen, entschuldigen, verzeihen
Beispiele:
[1] Die Frage kann ich nicht beantworten; da muss ich erst nachsehen.
[1] Wenn du das nicht aus dem Kopf weißt, kannst du das dann nicht mal eben schnell für mich nachsehen?
[2] Wenn dein Rechner spinnt, geh nicht ins Netz! Lass ihn erst von Karl nachsehen!
[2] Die nachzusehenden Rechnungen habe ich Ihnen auf den Tisch gelegt.
[3] Sehnsüchtig sah er dem Zug nach, bis er am Horizont verschwand.
[4] Diesen Fauxpas musst du ihm nachsehen, er macht gerade eine schwere Zeit durch.
Übersetzungen:
Nachsehen
Substantiv, n:

Worttrennung:
Nach·se·hen, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈnaːxˌzeːən]
Bedeutungen:
[1] in Wendungen wie: das Nachsehen haben: die schlechte/schwache Position desjenigen, der etwas nicht erreicht hat
Herkunft:
vom Verb nachsehen
Gegenwörter:
[1] Volltreffer
Beispiele:
[1] „Wir müssen heute die Diebe anzeigen. Sonst verscherbeln die das Zeug noch im Internet und die Polizei hat das Nachsehen!“
[1] Tja, wirklich dumm gelaufen, da bleibt dir nur das Nachsehen.



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