niederstrecken
Verb:

Worttrennung:
nie·der·stre·cken, Präteritum: streck·te nie·der, Partizip II: nie·der·ge·streckt
Aussprache:
IPA [ˈniːdɐˌʃtʁɛkn̩], [ˈniːdɐˌʃtʁɛkŋ̩]
Bedeutungen:
[1] transitiv; gehoben, auch übertragen: einen Menschen oder ein Tier schwer verletzen oder töten und so zu Boden bringen
[2] reflexiv; gehoben: sich hinlegen, auf etwas ausstrecken
Herkunft:
Ableitung eines Partikelverbs zum Verb strecken mit der Partikel nieder
Synonyme:
[1] töten, umlegen, niederschlagen
[2] hinlegen, niederlegen
Gegenwörter:
[1] aufhelfen
[2] aufstehen, erheben
Beispiele:
[1] „Die Forscher mögen doch bitte neuartige Wirkstoffe entwickeln, die in der Welt der Mikroben noch unbekannt sind und den schlimmsten Killerkeim niederstrecken können.“
[1] übertragen: „Dann aber streckte es sie selbst nieder: Migräne und Hustenanfälle.“
[2] „Er ſtreckte ſich auf den Boden nieder, und weigerte ſich, auch nur einen Biſſen Brodes zur Stillung des Hungers herzugeben, […].“



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