okkupieren
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ok·ku·pie·ren, Präteritum: ok·ku·pier·te, Partizip II: ok·ku·piert
Aussprache:
IPA [ɔkuˈpiːʁən]
Bedeutungen:
[1] transitiv: etwas besetzen, sich etwas aneignen, etwas einnehmen
[2] Rechtssprache, veraltet: sich etwas widerrechtlich aneignen
Herkunft:
um 1500 von dem lateinischen occupare „besetzen, an sich reißen“ entlehnt
Beispiele:
[1] Danach sollten die USA saudi-arabische Ölfelder okkupieren, falls das Land nicht mehr gegen den Terrorismus unternehme.
[1] übertragen: „Für manche tut es eine der Maxi-Packungen Schokoladelebkuchen oder Spekulatius, die schon seit Anfang September dauerhaft zwei Quadratmeter im Supermarktregal okkupieren.“
[2] „Der Mann von dem ich kaufte, der mir schenkte, woher weiß ich, daß der, oder daß sein Vorgänger die Sache wirklich als erster Eigenthümer erworben, oder daß die von mir okkupierte Sache wirklich herrenlos war?“ (1823)
Übersetzungen:


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