orientieren
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ori·en·tie·ren, Präteritum: ori·en·tier·te, Partizip II: ori·en·tiert
Aussprache:
IPA [oʁiɛnˈtiːʁən]
Bedeutungen:
[1] reflexiv: sich zurechtfinden (geogr. und übertragen)
[2] sich oder etwas ausrichten
[3] sich erkundigen (oder informieren)
Herkunft:
im 18. Jahrhundert von französisch orienter entlehnt, einer Ableitung zu orient = Richtung, wo die Sonne aufgeht. Die Bezeichnung „Orientierung“, bzw. „sich orientieren“ stammt aus der historischen Darstellung, bei der Karten oft mit Jerusalem = oben ausgerichtet wurden. Jerusalem wurde dem Orient gleichgesetzt. Eine Karte orientieren, hieß also, die Karte so zu drehen, dass der Orient oben ist.
Gegenwörter:
[1–3] desorientieren
[2] verdrehen, verschieben
[3] verwirren
Beispiele:
[1] Er konnte sich an Hand der Karte orientieren
[2] „Optisch wird sich der neue Crossover am Allroad Concept orientieren, der in diesem Frühjahr in Peking präsentiert wurde.“
[2] „Englands Vormachtstellung im Wirtschafts- und Finanzsektor führt dazu, dass sich die Währungen der übrigen Handelsnationen gegen Ende des 19. Jahrhunderts zunehmend an England und damit am Goldstandard orientieren.
[3] Er orientierte mich auch über Einzelheiten.
Übersetzungen:


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