ostmitteldeutsch
Adjektiv:

Worttrennung:
ost·mit·tel·deutsch, keine Steigerung
Aussprache:
IPA [ˈɔstˌmɪtl̩dɔɪ̯t͡ʃ]
Bedeutungen:
[1] Linguistik: die Dialekte des östlichen Mitteldeutsch (des Ostmitteldeutschen) betreffend, namentlich die lausitzisch-südmärkischen, die thüringisch-obersächsischen und historisch auch die schlesischen und hochpreußischen Dialektgruppen
Beispiele:
[1] „Im Laufe des 16. Jahrhunderts setzte sich im Zuge der Ausbreitung der Reformation die ostmitteldeutsche Schreibsprache, die Martin Luther weitgehend übernahm, auch im westmitteldeutschen Raum durch und verdrängte allmählich auch das im Norden vorherrschende Niederdeutsche.“

Ostmitteldeutsch
Substantiv, n:

Worttrennung:
Ost·mit·tel·deutsch, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈɔstˌmɪtl̩dɔɪ̯t͡ʃ]
Bedeutungen:
[1] Sammelbegriff für alle ostmitteldeutschen Dialekte, die in den östlichen Bundesländern Deutschlands gesprochen werden.
Gegenwörter:
[1] Westmitteldeutsch
Beispiele:
[1] Ich frage mich, gehört Berlinerisch zum Ostmitteldeutschen oder zum Ostniederdeutschen?
[1] „In einem Ausgleichsprozeß zwischen Ostmitteldeutsch und Niederdeutsch entstand in Berlin eine Sprachform mit einer wesentlich größeren kommunikativen Geltung, als sie die Landmundarten besaßen.“
[1] „Besonders groß ist die Übereinstimmung mit dem Ostmitteldeutschen, zu dem das Berlinische und das Sächsische gehören.“
Übersetzungen:


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