pikieren
Verb:

Worttrennung:
pi·kie·ren, Präteritum: pi·kier·te, Partizip II: pi·kiert
Aussprache:
IPA [piˈkiːʁən]
Bedeutungen:
[1] Gärtnern: frisch gekeimte Pflänzchen, die zu dicht nebeneinander wachsen, vereinzeln, damit sie Platz zur Entwicklung haben
[2] Schneidern: einen weichen/dünnen Stoff mit einem festeren unterfüttern, damit mehr Stabilität entsteht und sich die Passform verbessert
Herkunft:
von gleichbedeutend französisch piquer entlehnt
Beispiele:
[1] „Nun können sie sich glücklich schätzen, wenn Sie lockeres Substrat verwendet und sparsam gesät haben, denn so ist es wesentlich leichter, die Pflanzen zu pikieren (umzupflanzen), ohne die empfindlichen Wurzeln zu beschädigen.“
[2] „Wird das Kleidungsstück mit Kragen und Revers gearbeitet, müssen diese mit großen Stichen pikiert werden.“



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