Pionier
Substantiv, m:

Worttrennung:
Pi·o·nier, Plural: Pi·o·nie·re
Aussprache:
IPA [pi̯oˈniːɐ̯]
Bedeutungen:
[1] Wegbereiter, Bahnbrecher
[2] Militär: Angehöriger einer Pioniertruppe und in Deutschland niedrigster Dienstgrad in der Pioniertruppe
[3] in der früheren UdSSR, DDR und anderen Ostblockstaaten: Angehöriger einer Kinderorganisation der führenden Partei
Herkunft:
im 17. Jahrhundert von französisch pionnier entlehnt; die Bedeutung des französischen Wortes ist nicht ganz sicher: „zu pion = Fußgänger, Fußsoldat, auch: Bauer, < altfranzösisch peon“; womöglich handelt es sich um eine Parallelform zu peonier „Fußsoldat“
Beispiele:
[1] Er war ein Pionier der Wissenschaft.
[1] „Ados Vater war seinerzeit einer der Pioniere.“
[1] „Bereits die älteste Version des Landnahmebuchs nennt rund 400 Pioniere mit Namen, beschreibt bei manchen sogar, woher sie stammen, wer ihre Vorfahren waren und wo genau sie sich auf Island ansiedeln.“
[1] „Es war nun einmal eine Tatsache, daß dieser löwengescheite Mann auch noch zu den Pionieren der neueren Lyrik in Island gehörte.“
[2] Die Pioniere sprengten eine Brücke.
[2] „Nun berichtet der Beschwerdeführer, daß er als Pionier beim Bundesheer beschäftigt ist.“
[2] „Wir wurden auf Fähren von zwei Pontons durch Pioniere übergebootet.“
[2] „Während die Pioniere Pontonbrücken über den Fluss legten, verbrachte Martin seine Zeit bei den Kanonen und den Pferden im Wald.“
[3] Die Mitgliedschaft bei den Jungen Pionieren sowie den Thälmann-Pionieren war formal freiwillig.
Übersetzungen:


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