plündern
Verb:

Worttrennung:
plün·dern, Präteritum: plün·der·te, Partizip II: ge·plün·dert
Aussprache:
IPA [ˈplʏndɐn]
Bedeutungen:
[1] gewaltsam/unrechtmäßig entwenden
[2] an sich nehmen
Herkunft:
mittelhochdeutsch plundern „Plunder nehmen, rauben“, mittelniederdeutsch/mittelniederländisch plunderen; das Wort ist seit dem 14. Jahrhundert belegt.
Gegenwörter:
[1] geben
Beispiele:
[1] Die entlaufenen Häftlinge plünderten leerstehende Häuser.
[1] „Die Krise verschärfte sich erheblich, als im Jahre 455 die Vandalen Rom einnahmen, die Stadt plünderten, die Oberschicht gefangen nahmen und erst nach Zahlung eines hohen Lösegeldes entließen.“
[1] „1204 dringen Kreuzfahrer in die Stadt ein, brennen ihr Zentrum nieder, plündern den kaiserlichen Palast und rauben zahlreiche kostbare Reliquien aus Kirchen und Klöstern.“
[1] „Dörfer werden systematisch geplündert, Vergewaltigungen bleiben unbestraft.“
[2] Aus Angst vor Lebensmittelknappheit plünderten die Kunden die Regale.
[2] Die Kinder haben in Abwesenheit der Eltern den Kühlschrank geplündert.
Übersetzungen:
Plündern
Substantiv, n:

Worttrennung:
Plün·dern, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈplʏndɐn]
Bedeutungen:
[1] gewaltsame/unrechtmäßige Inbesitznahme fremden Eigentums
Herkunft:
Ableitung des Substantivs vom Verb plündern durch Konversion
Synonyme:
[1] Plünderung
Beispiele:
[1] „Denn es ging ums Plündern und nichts außerdem.“



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