preisen
Verb:

Worttrennung:
prei·sen, Präteritum: pries, Partizip II: ge·prie·sen
Aussprache:
IPA [ˈpʁaɪ̯zn̩]
Bedeutungen:
[1] transitiv: jemanden oder etwas überschwänglich loben, dessen Größe bewundern/anerkennen
Herkunft:
Erbwort von mittelhochdeutsch prīsenloben, rühmen, verherrlichen, beurteilen“, einer Ableitung zum Substantiv prīsPreis“, das von altfranzösisch preisier/prisierschätzen, taxieren, hochschätzen, rühmen“ beeinflusst wurde, und seinerseits auf spätlateinisch pretiare „im Wert abschätzen, hoch schätzen, wertschätzen“ zurückgeht.
Synonyme:
[1] feiern, glorifizieren, loben, lobsingen, bewundern, erhöhen, rühmen, verherrlichen
Gegenwörter:
[1] erniedrigen, miesmachen, niedermachen, missachten, ignorieren, verachten
Beispiele:
[1] Die ganze Stadt pries den edlen Ritter, der die Gefahr von den Einwohnern abgewandt hatte.
[1] 500 Hersteller aus aller Welt priesen Hochleistungs-Flugzeuge, Kameras, Sensoren, Turbinen, Antennen, Kunststoffe, aber so fasziniert sie sich von ihrer Ware zeigten, so irritiert waren sie auch darüber, dass viele Leute da draußen noch nicht überzeugt seien.
[1] Es klang wie ein tolles Geschäft: Investmentbanken priesen italienischen Städten riskante Zinswetten an, die den klammen Kommunen niedrigere Zinsen bringen sollten.
Redewendungen:
[1] sich glücklich preisen
[1] jemanden glücklich preisen
Übersetzungen:


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