prekär
Adjektiv:

Worttrennung:
pre·kär, Komparativ: pre·kä·rer, Superlativ: am pre·kärs·ten
Aussprache:
IPA [pʁeˈkɛːɐ̯]
Bedeutungen:
[1] widerruflich, unsicher
[2] heikel, schwierig, problematisch
Herkunft:
aus französisch précaire für „widerruflich“ oder „unsicher“, dies aus lateinisch precarius für „unsicher“ oder „unbeständig“, abgeleitet von precari für „bitten
Gegenwörter:
[1] gewiss, sicher
[2] friktionsfrei, unproblematisch
Beispiele:
[1] Das Beschäftigungsverhältnis als Leiharbeiter ist prekär.
[1] „Und zwar prekär nicht im Sinne von niedrigem Einkommen, sondern als Ausdruck von Unsicherheit. Das Prekäre an dieser Generation ist, dass die Lebensverhältnisse instabil sind und sich jederzeit ändern können.“
[2] Die Situation ist prekär.
[2] Am Dienstag ließ sich Ametsreiter vor Journalisten bestätigen: Die prekäre Situation des Festnetzes sei „zu einem relevanten Teil regulierungsbedingt“, nicht marktbedingt, sagte Karl-Heinz Neumann, Chef des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK).
[2] „Die praktische Folge der Herabstufung liegt darin, dass Kredite an die USA künftig nur noch zu höheren Zinsen vergeben werden - was die prekäre Finanzlage der Supermacht weiter verschleiert.“
Übersetzungen:


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